Zentrale Verbesserungsvorschläge für eine zukünftige respektierte autonome Kunstform : Oper und Theater.

Kein Mensch liebt Ungerechtigkeiten sagt Hubert Paul Kuchar im Gespräch mit uns. Keiner wird gerne benachteiligt, gerade wenn diese relativ(!) einfach zu beseitigen sind, wie an der Oper. Sicher bei einigen Punkten zieht man sich gerne den Zorn der Privilegierten zu, was jedoch keine Rolle spielen darf. Nun gut auch wenn ich mich tendenziell ab und an beschwere, bin ich jemand der gerne und oft Verbesserungsvorschläge macht. Das ist ein Unterscheid. Beschweren hat etwas Destruktives an sich, Verbesserungsvorschläge beinhalten Konstruktivität und Innovation. Auf jeden Fall habe ich viele solcher Verbesserungsvorschläge an den zuständigen Personen an den Opernhäusern deponiert. Ob diese tatsächlich auch umgesetzt werden liegt nicht an mir und jedermann ist aufgerufen daran mitzuwirken.

Verbesserungsvorschläge sind ein unglaublicher Hebel um ein Unternehmen zu retten oder nach vorne zu bringen. Einsparungen und Umsatzsteigerungen in Millionenhöhe sind durch umgesetzte Verbesserungsvorschläge möglich. Was ist also zu tun?

1.)Wettbewerbe und Vorsingen:  Man verzichtet erstmals auf den Lebenslauf und lässt den Künstler völlig anonym auftreten um seine Biografie nicht mit Professoren und Personen in Verbindung zu bringen die von den einen oder anderen aus den Gremien als besonders „wichtig“ für Karrieren angesehen wird. Das Alter des Künstlers sollte bedeutungslos werden und diesbezüglich keine Rolle mehr spielen dürfen.

2.) Jede vakante Rolle muss öffentlich auf der Homepage des jeweiligen Musiktheaterbetriebs ausgeschrieben werden.

3.) anonymes Rollenvorsingen findet öffentlich auf den Bühnen statt, sodass auch angemeldete Besucher anwesend sein dürfen. Diese dürfen bei den Bewertungen ebenfalls mitentscheiden.

4.) Präsidenten, Intendanten  und Direktoren erhalten nur mehr 50% des Gehaltes( was immer noch viel Geld ist),  der Rest wird individuell mit Erfolgsprämien in Aussicht gestellt.

5.) Das dabei eingesparte Geld wird für Gratistickets in den Jugendbereich investiert.

6.) Die staatlichen Subventionen werden um 50% reduziert. Diese Einsparungen betreffen den  extravaganten Aufwand  beim  Bühnenaufbau sowie Kostüme, kostspielige Auslandsreisen der Direktion, opulente Empfänge und Essen. Weiteres erhalten Politiker sowie die Direktion keine Freikarten mehr.

7.) Das Sponsoring wird professioneller und transparenter  gestaltet, ebenso das Marketing.

8.) Vor jeder Opernaufführung findet eine Aufklärung( 5 min) für sämtliche Besucher statt, so das man weiß um was es bei der nachfolgenden Opern Aufführung geht.

9.) Keine Kleidervorschriften mehr auch für Premieren.

10.) Private Sponsoren( ohne Einschränkung ) erhalten je nach Wunsch mehr Werbemöglichkeiten.

Oper und Theater sollte sich endlich zu einer freien respektierten Kunstform entwickeln die nicht ständig vom  Steuergeld  getragen wird.  Wer Abhängigkeit von staatlichen Gremien weniger unheimlich findet als einen freien Markt, der wird zu dieser Welt nichts beitragen können als belanglose Staatskunst. Die Autonomie der Oper und Klassik ist ohne finanzielle Autonomie nicht gegeben. Jeder  Künstler, Direktor, Präsident und Intendant soll sich entscheiden, ob er eine Staatsmarionette sein, oder vom Besucher für seine Arbeit letztendlich doch respektiert werden will.

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